Key points are not available for this paper at this time.
Der Transsexualismus von männlich zu weiblich äußert sich in einer Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen männlichen Geschlecht und dem subjektiven Empfinden, zum weiblichen Geschlecht zu gehören, was in vielen Fällen auch einen somatischen Übergang durch eine Hormonbehandlung des anderen Geschlechts und geschlechtsangleichende Operationen beinhaltet. Bislang wurden im Rahmen eines phänomenologischen/existenzialistischen Ansatzes keine Studien zum MtF-Transsexualismus durchgeführt. Dieses Paradigma würde es ermöglichen, die transsexuelle Erfahrung besser zu artikulieren, jenseits der simplen diagnostischen Kriterien, nach denen sie derzeit definiert ist. In dieser Studie werde ich den MtF-Transsexualismus im Lichte von Ludwig Binswangers Theorien über den Manierismus und den Bemerkungen von Jean Paul Sartre über das Selbst und den Körper neu betrachten. Ich werde dies größtenteils tun, indem ich mich auf Berichte aus erster Hand über die Erfahrung von MtF-Transsexuellen konzentriere, also aus einer Ich-Perspektive. Schließlich werde ich einige Überlegungen zur Bedeutung psychologischer Interventionen in diesem Bereich vorstellen.
Roberto Vitelli (Mi,) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: