Key points are not available for this paper at this time.
Die Resistenz gegen antimalarische Medikamente ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Molekulare Marker für arzneimittelresistente Malaria, wie Polymorphismen in pfcrt und pfmdr1, könnten als nützliche Überwachungsinstrumente dienen. Um diese Möglichkeit zu bewerten, wurden Sequenzpolymorphismen in pfcrt (Position 76) und pfmdr1 (Positionen 86, 184, 1034, 1042 und 1246) und in vitro Medikamentensensitivitäten für 65 Plasmodium falciparum-Isolate aus Thailand, Myanmar, Vietnam und Bangladesch gemessen. Der Polymorphismus Thr76 in pfcrt war in 97 % der Proben vorhanden, was mit Beobachtungen übereinstimmt, dass Chloroquinresistenz in dieser Region gut etabliert ist. Polymorphismen in pfmdr1 clusterten in vier spezifische Muster: der Wildtyp (Kategorie I), ein Polymorphismus Tyr86 nur (Kategorie II), ein Polymorphismus Phe184 nur (Kategorie III) und Phe184 in Kombination mit Cys1034 und/oder Asp1042 (Kategorie IV). Isolate in den Kategorien I und III waren empfindlicher gegenüber Chloroquin und resistenter gegenüber Mefloquin, Artesunat und Artemisinin als Isolate in den Kategorien II und IV (P /=3. Die Isolate in allen 8 Proben fielen in die Kategorien I und III und waren signifikant resistenter gegenüber Mefloquin, Quinin, Artemisinin und Artesunat und empfindlicher gegenüber Chloroquin als die Isolate in den 57 Proben mit <3 Kopien des Gens (P </= 0.001). Daher könnte die Messung von pfmdr1-Mutationen und der Genkopienzahl nützlich für die Überwachung von mefloquin-resistenter Malaria in Südostasien sein.
Pickard et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: