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Nach allen Maßstäben war 1987 ein bedeutendes Jahr für Südkorea. Angesichts der politischen Frist von Präsident Chun Doo Hwan, die im Februar 1988 auslief, und der internationalen Frist der nachfolgenden Olympischen Spiele in Seoul im Sommer bewegten sich die Ereignisse rasch. Von massiven Protesten im Frühling bis zur Kapitulation der Regierung im Juni, von den Verhandlungen für eine neue Verfassung bis zu ihrer Annahme im Oktober, verfolgte die Welt, wie sich die Entwicklungen im Dezember in der ersten Wahl eines Präsidenten durch direkte Volkswahl seit 26 Jahren kulminierten. Die wirtschaftliche Situation schien den schwierigen, aber unvermeidlichen Übergang Südkoreas zur Demokratie zu begünstigen. Nach einem erfolgreichen Jahr 1986 verzeichnete die südkoreanische Wirtschaft weiterhin ein gesundes Wachstum, begleitet von einem großen Handelsüberschuss. Politisch und wirtschaftlich machte Südkorea einen riesigen Schritt näher, um den Reihen der fortgeschrittenen, demokratischen Länder der Welt beizutreten. Doch gleichzeitig bereiteten sich die Koreaner darauf vor, den Unsicherheiten, die bevorstanden, entgegenzutreten, da der politische Konsens im eigenen Land weit von der Verwirklichung entfernt war und die wirtschaftlichen Aussichten im Ausland ziemlich düster erschienen.
Sungjoo Han (1988) untersuchte diese Frage.