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ZIEL: Die Raten von Krankenhaussterblichkeit, neonatologischen Komplikationen und 5-Jahres-Ergebnissen von Säuglingen, die in 30-34 Schwangerschaftswochen geboren wurden, zu bewerten. METHODEN: In neun Regionen Frankreichs wurden alle 2.020 Totgeburten und Lebendgeburten in 30, 31 und 32 Wochen im Jahr 1997 und alle 457 Geburten in 33 und 34 Wochen im April und Oktober 1997 erfasst. Überlebende wurden im Alter von 5 Jahren evaluiert. ERGEBNISSE: Eine steigende Schwangerschaftswoche von 30 auf 34 war mit fortschreitenden Rückgängen in der Krankenhaussterblichkeit (von 8,1 % auf 0,4 %) und neonatologischen Komplikationen (Atemnotsyndrom, 43,8 % auf 2,6 %; maternofetale Infektionen, 7,2 % auf 2,6 %; und schwere weiße Materieverletzungen, 5,5 % auf 1,3 %) assoziiert. Obwohl Säuglinge in 33 und 34 Schwangerschaftswochen selten nekrotisierende Enterokolitis, bronchopulmonale Dysplasie oder nosokomiale Infektionen erlebten, benötigten sie dennoch eine endotracheale Beatmung, Antibiotika oder parenterale Ernährung. Im Alter von 5 Jahren war ein höheres Gestationsalter mit signifikanten Rückgängen in den Raten von Zerebralparese (6,3 % bei 30 Wochen und 0,7 % bei 34 Wochen) und leichten bis schweren kognitiven Beeinträchtigungen (35,3 % bei 30 Wochen und 23,9 % bei 34 Wochen) assoziiert. Bei Einlingen war ein vorzeitiger Blasensprung oder vorzeitige Wehen mit einem erhöhten Risiko für Zerebralparese, jedoch nicht für kognitive Beeinträchtigungen verbunden. SCHLUSSFOLGERUNG: Neonaten, die in 30-34 Wochen geboren wurden, erlitten erhebliche Morbidität und benötigten häufig eine Aufnahme auf neonatologische Intensivstationen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine Verlängerung der Schwangerschaft über 34 Wochen wünschenswert sein kann, wann immer dies möglich ist. Säuglinge, die in 30-34 Wochen geboren wurden, sollten sorgfältig überwacht werden, um eine zügige Erkennung und Behandlung von neurodevelopmentalen Beeinträchtigungen sicherzustellen.
Marret et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.