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Die robotergestützte Lebertransplantation (RLT) hat sich als die neueste Grenze in der minimalinvasiven Transplantationschirurgie herauskristallisiert. Seit der ersten vollständig robotergestützten Lebendspende-Lebertransplantation im Jahr 2023 haben mehrere Zentren weltweit ihre ersten Erfahrungen berichtet, was zur Entwicklung von drei unterschiedlichen technischen Strategien geführt hat. Diese Übersicht vergleicht systematisch diese drei konkurrierenden Ansätze: die asiatische Strategie (teilweise Hohlvenenversorgung, kein veno-venöser Bypass, Pfannenstiel-Inzision), berichtet von Broering et al., die amerikanische Strategie (vollständige Hohlvenenversorgung mit veno-venösem Bypass, obere Mittellinieninzision), berichtet von Khan et al., und die europäische Strategie (vollständige Hohlvenenversorgung ohne Bypass, obere Mittellinieninzision, routinemäßige Maschinenperfusion), berichtet von Pinto-Marques, Di Benedetto und Kollegen. Wichtige technische Unterschiede, Patientenauswahlkriterien und perioperative Ergebnisse werden analysiert. Bemerkenswert ist, dass der jüngste europäische Fall teilweise Hohlvenenversorgung nutzte, was auf einen Trend zur Konvergenz hindeutet. Während alle drei Strategien die Machbarkeit mit ausgezeichneten kurzfristigen Ergebnissen gezeigt haben, existiert derzeit kein standardisierter Ansatz. Diese Übersicht bietet einen Rahmen zum Verständnis aktueller RLT-Techniken und bietet Orientierung für Zentren, die eine Einführung der robotergestützten Lebertransplantation in Betracht ziehen.
Basang et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.