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In den letzten 50 Jahren wurden Varianten im Hauptgewebeverträglichkeitskomplex (MHC), auch bekannt als das menschliche Leukozytenantigen (HLA), als wesentliche Risikofaktoren für komplexe Erkrankungen berichtet. Jüngste Fortschritte, einschließlich großer genetischer Screenings, Imputation und Analysen nicht-additiver und epistatischer Effekte, haben zu einem besseren Verständnis der gemeinsamen und spezifischen Rollen von MHC-Varianten in verschiedenen Krankheiten beigetragen. Wir überprüfen diese Fortschritte und diskutieren die Beziehungen zwischen MHC-Varianten, die an autoimmunen und infektiösen Erkrankungen beteiligt sind. Weitere Arbeiten in diesem Bereich werden helfen, zwischen alternativen Hypothesen für die Rolle von Krankheitserregern bei der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen zu unterscheiden.
Matzaraki et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.