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Die Wirkung der Kaliumverabreichung und der diätetischen Kaliumverknappung auf die Plasma-Renin-Aktivität und die Aldosteron-Ausscheidung wurde bei 10 normalen Probanden und 12 hypertensiven Patienten untersucht, die sich auf ein konstantes Ernährungsregime hielten. Die Kaliumverabreichung verringerte die Plasma-Renin-Aktivität in 18 von 28 Studien sowohl bei normalen als auch bei hypertensiven Probanden. Die Hemmung von Renin trat häufig trotz der durch die Kaliumverabreichung induzierten Natriurese auf. Die Renin-Hemmung war mit induzierten Veränderungen der Plasma-Kaliumkonzentration und der Kaliumausscheidung im Urin verbunden. Das Ausbleiben der Hemmung des Plasma-Renin in 10 Studien könnte durch die kleineren Mengen an Kalium, die diesen Probanden verabreicht wurden, sowie durch einen möglicherweise übergeordneten Einfluss einer induzierten Natriurese erklärt werden. In sechs Studien führte Kaliumverknappung unweigerlich zu einem Anstieg der Plasma-Renin-Aktivität, obwohl diesem Verfahren oft eine Tendenz zur Natriumretention beilag. Die Daten zeigen, dass sowohl die durch Kaliumverabreichung induzierte Hemmung der Plasma-Renin-Aktivität als auch die Stimulation der Renin-Aktivität, die nach Kaliumentzug folgt, unabhängig von begleitenden Veränderungen in der Aldosteronsekretion oder im Natriumbalance auftreten. Die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass der Einfluss von Kalium auf die Plasma-Renin-Aktivität in verschiedenen Situationen entweder verstärkt oder durch Änderungen im Natriumbalance verdrängt werden kann. Diese Wechselwirkungen zwischen Kalium und Plasma-Renin könnten über einen schlecht definierten extrarenalen Weg vermittelt werden. Die Befunde sind jedoch konsistenter mit einer intrarenalen Wirkung von Kaliumionen zur Modifikation der Reninfreisetzung. Kalium könnte die Reninsekretion direkt beeinflussen, indem es auf die juxtaglomerulären Zellen wirkt oder durch eine Änderung seiner tubulären Rückresorption oder Sekretion. Die Effekte von Kaliumionen auf die Reninsekretion könnten auch indirekt über eine induzierte Veränderung im tubulären Natriumtransport vermittelt werden.
Brunner et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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