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ZIEL: Beschreibung der Techniken und Ergebnisse der genitalen und urethralen rekonstruktiven Chirurgie während der Geschlechtsumwandlung im Rahmen der Behandlung von Transsexuellen. PATIENTEN UND METHODEN: Von 1992 bis 1999 wurden 82 Patienten nach vorheriger sexueller und hormoneller Therapie chirurgisch umgewandelt. Unter Verwendung des männlichen Genitalgewebes zur Schaffung neuer weiblicher Geschlechtsorgane und umgekehrt wurden 30 männliche und 52 weibliche Transsexuelle umgewandelt. Bei männlich-zu-weiblich transsexuellen Patienten wurde die Technik der Penis-Hautinversion 29 Mal und die Sigmoidocolpoplastik fünf Mal angewandt (bei einem Patienten primär und bei vier Patienten zur Korrektur der unzureichenden neovaginalen Größe nach Penis-Hautinversion). Bei weiblich-zu-männlich transsexuellen Patienten wurden 28 Meta-idoioplastiken und sieben Neophalloplastiken unter Verwendung der Leisten-Hautlappen-Technik durchgeführt, wobei auch 42 Brustverkleinerungen als Teil der Therapie eingeschlossen waren. ERGEBNISSE: Die chirurgische Geschlechtsumwandlung der männlichen Transsexuellen führte zu Repliken weiblicher Geschlechtsorgane, die Koitus mit Orgasmus ermöglichten. Abhängig von der verwendeten Technik bei der Rückumwandlung behielt der Patient die Fähigkeit, zum Orgasmus zu gelangen, und zeigte in vielen Fällen ein zufriedenstellendes Aussehen des Neopenis, mit der Möglichkeit, im Stehen zu urinieren. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die morphologischen Proportionen jedes Patienten variieren, und die unterschiedlichen Formen und Größen der Gewebe können für plastische Operationen genutzt werden. Somit kann die Modellierung jedes individuellen Geschlechtsorgans bei Transsexuellen als 'original' betrachtet werden.
L. Jarolím (Mon,) untersuchte diese Frage.