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Dieser Artikel blickt auf die Veröffentlichung von Personal Influence (Katz und Lazarsfeld 1955) zurück, um die vielschichtige Geschichte der Diskussion und Debatte über das Massenmedienpublikum im zwanzigsten Jahrhundert in den Fokus zu rücken. Im Gegensatz zu der heroischen Erzählung, die retrospektiv konstruiert wurde und die Ansätze der Kulturwissenschaften zu Publikumsgruppen priorisiert, schlägt der Autor vor, dass diese reiche und interdisziplinäre Geschichte viele fruchtbare Wege nach vorne bietet, während die Agenda von Massenmedien zu neuen Medienpublikumsgruppen wechselt. Obwohl die Publikumsforschung lange von Kämpfen zwischen kritischen und administrativen Kommunikationsschulen sowie von entgegengesetzten Perspektiven bezüglich der Beziehung des Individuums zur Gesellschaft geprägt war, deutet Katz und Lazarsfelds Arbeit, sowie die nachfolgende Arbeit von Katz und seinen Mitarbeitern, auf Möglichkeiten der Konvergenz hin oder zumindest auf einen produktiven Dialog zwischen bislang polarisierten Perspektiven, während Forscher gemeinsam zu verstehen versuchen, wie Menschen in ihrem Alltag mit Medien umgehen können und könnten, um die demokratische Teilnahme im öffentlichen Raum zu fördern.
Sonia Livingstone (Tue,) untersuchte diese Frage.
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