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Studien haben sich auf die Auswirkungen von chronischem Alkoholkonsum und die Mechanismen von Gewebeschäden, die der alkoholischen Hepatitis und Leberzirrhose zugrunde liegen, konzentriert, während weniger Fokus auf die pathophysiologischen Folgen des Binge-Alkoholkonsums gelegt wurde. Die Prävalenz des Binge-Trinkens steigt weiterhin, insbesondere bei Personen im Alter von 18 bis 24 Jahren. Es ist jedoch auch häufig bei Personen im Alter von 65 Jahren und älter. Hohe Blutalkoholkonzentrationen, die mit diesem Trinkmuster erreicht werden, sind von besonderer Sorge, da Alkohol nahezu alle Gewebe im Körper durchdringen kann, was zu signifikanten Veränderungen der Organfunktion führt und multisystemische pathophysiologische Konsequenzen nach sich zieht. Neben dem Muster, der Menge und der Häufigkeit des Alkoholkonsums können zusätzliche Faktoren, einschließlich der Art des alkoholischen Getränks, unterschiedlich zum Risiko für alkoholinduzierte Gewebeschäden beitragen. Präklinische und translationale Forschungsstrategien sind erforderlich, um unser Verständnis der Auswirkungen des Binge-Trinkens zu erweitern, insbesondere für Personen mit einer Vorgeschichte des chronischen Alkoholkonsums. Die Identifizierung der zugrunde liegenden pathophysiologischen Prozesse, die für Gewebe- und Organschäden verantwortlich sind, kann zur Entwicklung präventiver oder therapeutischer Interventionen führen, um die Gesundheitskosten zu senken, die mit Binge-Trinken verbunden sind.
Patricia E. Molina (Mon,) hat diese Frage untersucht.