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Die Entwicklung des elektronischen Veröffentlichens läutet eine neue Ära der wissenschaftlichen Kommunikation ein. Neben den offensichtlichen Vorteilen einer nahezu unbegrenzten Speicher- und Transportkapazität treten viele neue Funktionen hervor. Da jede Technologie ihre eigenen Ausdrucksformen in der Art und Weise findet, wie wissenschaftliche Kommunikation gestaltet wird, analysieren wir gedruckte wissenschaftliche Artikel auf Papier, um die notwendigen Zutaten für die Gestaltung eines neuen Modells für elektronische Kommunikation zu erhalten. Ein kurzer historischer Überblick zeigt, dass die typische Form des heutigen linearen (Essay-artigen) wissenschaftlichen Artikels das Ergebnis einer über Jahrhunderte dauernden technologischen Entwicklung ist. Die verschiedenen Eigenschaften des Drucks auf Papier werden erörtert und die absehbaren Veränderungen hin zu einer modulareren Form der Kommunikation in einer elektronischen Umgebung postuliert. Anschließend nehmen wir die Funktionen des gegenwärtigen wissenschaftlichen Artikels im Hinblick auf den Autor und den Leser als Ausgangspunkte. Wir konzentrieren uns dann auf den Prozess des Transfers wissenschaftlicher Informationen und behandeln im Wesentlichen den Informationskonsum durch den Leser. Unterschiedliche Arten von Informationen, die derzeit im linearen Artikel vermischt sind, können in gut definierten, kognitiven, textuellen Modulen getrennt und gespeichert werden. Um den Wissenschaftlern zu helfen, sich durch die heutige Informationsflut besser zurechtzufinden, kommen wir zu dem Schluss, dass der elektronische Informationstransfer der Zukunft im Wesentlichen ein Transfer gut definierter, kognitiver Informationsmodule sein wird. Im letzten Teil dieses Artikels skizzieren wir die ersten Schritte zu einem neuen heuristischen Modell für einen solchen wissenschaftlichen Informationstransfer.
Joost Kircz (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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