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HINTERGRUND: Die Quantifizierung diagnostischer Übergänge über die Entwicklung hinweg ist notwendig, um die langfristige Belastung durch psychische Erkrankungen zu schätzen. Diese Studie schätzte Muster diagnostischer Übergänge von der Kindheit zur Jugend und von der Jugend zur frühen Erwachsenenheit. METHODEN: Muster diagnostischer Übergänge wurden unter Verwendung von Daten aus drei prospektiven, longitudinalen Studien geschätzt, in denen fast 20.000 Beobachtungen von 3.722 Teilnehmern verfolgt wurden, die über mehrere Entwicklungsperioden im Alter von 9 bis 30 Jahren beobachtet wurden. Häufige DSM-psychiatrische Störungen wurden in der Kindheit (Alter 9-12; zwei Stichproben), Jugend (Alter 13-18; drei Stichproben) und frühen Erwachsenenalter (Alter 19 bis 32; drei Stichproben) mit strukturierten psychiatrischen Interviews und Fragebögen bewertet. ERGEBNISSE: Das Vorhandensein einer Störung in einem frühen Zeitraum war mit einer mindestens dreifachen Erhöhung der Wahrscheinlichkeit verbunden, in einem späteren Zeitraum eine Störung zu haben. Homotypische und heterotypische Übergänge wurden für jede Störungskategorie beobachtet. Die stärksten Hinweise auf Kontinuität wurden für Verhaltensstörungen (insbesondere ADHS) festgestellt, während weniger Hinweise für emotionale Störungen wie Depressionen und Angststörungen vorlagen. In angepassten Modellen wurde nur begrenzte Evidenz gefunden, dass Verhaltensstörungen später emotionale Störungen vorhersagten. Erwachsene Substanzstörungen gingen Verhaltensstörungen voraus, jedoch keine Angststörungen oder Depressionen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eine Störung in der Kindheit oder Jugend ist ein starkes Risikofaktor für eine Reihe psychischer Probleme später in der Entwicklung. Diese Ergebnisse bieten weitere Unterstützung für präventive Maßnahmen und Interventionen im frühen Leben und legen nahe, dass eine Behandlung in jüngerem Alter, während sie für sich genommen gerechtfertigt ist, auch das Potenzial hat, das Risiko für Störungen später in der Entwicklung zu reduzieren.
Copeland et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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