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ZIEL: Zu bewerten, ob die frühe Mobilisierung nach akutem ischämischem Schlaganfall besser ist als die verzögerte Mobilisierung hinsichtlich medizinischer Komplikationen und ob sie in Bezug auf die neurologische Funktion und den zerebralen Blutfluss sicher ist. DESIGN: Randomisierte kontrollierte Pilotstudie zur frühen versus verzögerten Mobilisierung aus dem Bett mit der Inzidenz schwerer Komplikationen als primärem Endpunkt. EINSTELLUNG: Akut-Schlaganfall-Station in der Neurologieabteilung eines Universitätskrankenhauses. TEILNEHMER: Fünfzig Patienten nach ischämischem Schlaganfall mit einem National Institutes of Health Stroke Scale (NIHSS) Score >6 wurden rekrutiert. INTERVENTION: Alle Patienten wurden unmittelbar nach ihrer Aufnahme physiotherapeutisch behandelt. Im frühen Protokoll wurden die Patienten nach 52 Stunden aus dem Bett mobilisiert, im verzögerten Protokoll nach sieben Tagen. ERGEBNISSE: Acht von 50 randomisierten Patienten wurden aus der per-Protokoll-Analyse ausgeschlossen, da sie frühzeitig in andere Krankenhäuser verlegt wurden. Es gab 2 (8%) schwere Komplikationen bei den 25 Patienten der frühen Mobilisierung und 8 (47%) bei den 17 Patienten der verzögerten Mobilisierung (P < 0,006). Es gab keine Unterschiede in der Gesamtzahl der Komplikationen oder im klinischen Ergebnis. Bei den 26 Patienten (62%), die eine serielle transkranielle Doppler-Ultraschalluntersuchung durchführten, wurden keine Unterschiede im Blutfluss gefunden. FAZIT: Wir fanden eine offensichtliche Reduktion schwerer Komplikationen und keinen Anstieg der Gesamtkomplikationen mit einem frühen Mobilisierungsprotokoll nach akutem ischämischem Schlaganfall. Es wurde kein Einfluss auf die neurologischen Ergebnisse nach drei Monaten oder auf den zerebralen Blutfluss festgestellt. Diese Ergebnisse rechtfertigen größere Studien, die Mobilisierungsprotokolle vergleichen, möglicherweise mit sogar schnelleren Mobilisierungen aus dem Bett als hier untersucht.
Diserens et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.