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Retrograder Koronararterienfluss wurde angiographisch bei 43 Patienten mit Aortenstenose und/oder Regurgitation beobachtet. Bei den 24 Patienten mit reiner oder vorwiegender Aortenstenose wurde während der End-Systole bei allen 24 retrograder Fluss festgestellt. Bei den acht Patienten mit reiner Aortenregurgitation war der retrograde Fluss hauptsächlich während der End-Diastole zu sehen (6/8). Bei den 11 Patienten mit Stenose und Regurgitation war der retrograde Fluss sowohl end-systolisch als auch end-diastolisch. Dominante linke Koronararterien wurden bei 13 Patienten gesehen; 13 zeigten retrograden Fluss in den dominanten Arterien. Dominante rechte Koronararterien wurden bei 25 Patienten festgestellt: alle 25 zeigten gleichmäßigen retrograden Fluss in der rechten und linken Koronararterie. Fünf der 43 Patienten konnten aufgrund von koronaren Arterienobstruktionen nicht hinsichtlich der Dominanz bewertet werden. Die Schwere des retrograden Flusses korrelierte nicht mit den üblichen klinischen, hämodynamischen oder Spannungs-Stress-Parametern: Angina, elektrokardiographische Auffälligkeiten, end-diastolischer Druck oder Volumen, end-systolischer Druck oder Volumen, Auswurffraktion, Schwere der Aortenregurgitation, Spitzen- oder mittlerer Klappengradient, Aortenklappenfläche, myokardiale Spannungs- und Stressberechnungen oder DPTI:SPTI. Zusammenfassend wurde retrograder Koronararterienfluss bei allen 43 Patienten mit schwerer Aortenklappenerkrankung beobachtet. Der Zeitpunkt im Herzzyklus, zu dem der retrograde Fluss auftrat, war mit der Art der Klappenerkrankung verbunden. Retrograder Fluss wurde hauptsächlich in den Koronararterien, die den linken Ventrikel versorgen, beobachtet und könnte von erhöhten regionalen myokardialen Spannungen herrühren.
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Robyn J. Carroll
University of Iowa
Herman L. Falsetti
University of Vermont
Circulation
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Carroll et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
synapsesocial.com/papers/6a1f446f2865985bbe2aa62e — DOI: https://doi.org/10.1161/01.cir.54.3.494