Virale Myokarditis ist stark in der Ätiologie der dilatativen Kardiomyopathie beteiligt, gestützt durch das Vorhandensein von viralem genetischem Material und Proteinen im Myokard.
Überprüfung
Myokarditis ist eine komplexe Krankheit, da multiple pathogenetische Mechanismen eine Rolle spielen. Während diese Mechanismen anscheinend in einer chronologischen Kaskade wirken, überschneiden sie sich in einigen Fällen zweifellos, was die Diagnose und Behandlung erschwert. Letztendlich kann dies zu einer dilatativen Kardiomyopathie (DCM) führen. Eine Vielzahl von immer noch indirekten Beweisen deutet auf eine wesentliche Rolle der viralen Myokarditis in der Ätiologie von DCM hin. Das gemeinsame Vorhandensein von viraler genetischer Materie und viralen Proteinen im Myokard von Patienten mit DCM liefert den überzeugendsten Beweis, aber ein kausaler Nachweis fehlt noch. Dennoch sollten aufgrund des auffälligen Anstiegs der Prävalenz von Herzinsuffizienz in den letzten Jahren antivirale und entzündungshemmende Therapien entwickelt werden, um ihr Potenzial zur Verhinderung oder Verbesserung von DCM zu nutzen.
Jay W. Mason (Mittwoch) führte eine Überprüfung zu Myokarditis und dilatativer Kardiomyopathie durch. Virale Myokarditis wurde bewertet. Virale Myokarditis ist stark in der Ätiologie der dilatativen Kardiomyopathie beteiligt, gestützt durch das Vorhandensein von viralem genetischem Material und Proteinen im Myokard.