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Da der Bausektor weiterhin mit energieintensiven Praktiken in Verbindung gebracht wird, die zu übermäßigen Kohlenstoffemissionen führen, fördern Regierungen in vielen Ländern einen Wandel hin zu umweltfreundlicheren Baupraktiken, wie der Verwendung von Holz im mehrstöckigen Bau (WMC). In der Zwischenzeit fungieren Akteure der Kommunalverwaltung (z. B. Gemeinden) oft als wichtige Gatekeeper der Stadtentwicklung, da sie die Autorität haben, Zonierungs- und Flächennutzungspläne zu überwachen oder zu genehmigen. Trotz dieser Tatsache wird in der bestehenden WMC-Forschung nicht viel auf sie eingegangen. Diese qualitative Interviewstudie dient dazu, eine Lücke zu schließen, indem sie die Wahrnehmungen kommunaler Beamter in Bezug auf WMC untersucht und Finnland als Fallstudie verwendet. Die Beamten wurden gefragt, ihre persönlichen Meinungen zu WMC zu äußern und was sie als vorteilhaft oder nachteilig bei der Verwendung von Holz als Baustoff für mehrstöckige Bauten erachteten. Die Ergebnisse zeigen eine zunehmende Unterstützung für WMC, was auf wesentliche Vorteile zurückzuführen ist, die durch die technischen Qualitäten von Holzwerkstoffen in aufstrebenden WMC-Projekten ermöglicht werden. Diese Produkte ermöglichen sowohl die Annahme schnellerer Baupraktiken, die die Lebensqualität der Bürger erhöhen, als auch die Beschaffung lokaler erneuerbarer Baumaterialien, die lokale Industrien unterstützen. Andererseits wurden auch Hindernisse für die Verwendung von Holz identifiziert, wie unzureichende Informationsverbreitung, eine begrenzte Anzahl von Akteuren der WMC-Industrie und ineffiziente politische Maßnahmen.
Franzini et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.