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Eine große Zahl aktueller sozialpsychologischer Forschungen hat sich auf die Attributionen konzentriert, die von Individuen gemacht werden, die ernsthafte Lebenskrisen erleben. Diese Forschung legt nahe, dass Individuen häufig sich selbst für scheinbar unkontrollierbare Ereignisse verantwortlich halten. Forscher haben Hypothesen aufgestellt, warum dies geschehen könnte und welche Arten von Selbstattributionen adaptiver sein könnten als andere. In diesem Artikel wird argumentiert, dass Attributionen von Verantwortung an das Selbst weniger häufig sein könnten, als es diese vorherige Forschung zu suggerieren scheint. Laien könnten subtile Unterscheidungen zwischen Verantwortung und Vermeidbarkeit treffen und somit das Gefühl haben, zukünftige negative Ergebnisse vermeiden zu können, ohne sich für das Geschehene verantwortlich zu fühlen. Dieses Argument wird mit illustrativen Ergebnissen aus einer Pilotstudie zu weiblichen Opfer von Vergewaltigung untermauert.
Antonia Abbey (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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