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Mückenübertragene Krankheiten wie Malaria stellen weiterhin eine erhebliche globale Gesundheitsbelastung dar, und die Auswirkungen der derzeit verfügbaren Interventionen stagnieren. Folglich besteht Interesse an neuartigen Werkzeugen zur Bekämpfung dieser Krankheiten, einschließlich genveränderter Mücken. Während diese Werkzeuge weiter verfeinert werden, hängen Entscheidungen über deren Einsatz im Feld von ihrer Übereinstimmung mit Zielproduktprofilen (TPPs) ab, die die Produktmerkmale definieren, die erforderlich sind, um die gewünschten entomologischen und epidemiologischen Ergebnisse zu erzielen. TPPs werden zunehmend für Malaria- und Vektorkontrollinterventionen verwendet, wie z. B. attraktive gezielte Zuckerlockstoffe und langwirksame injizierbare Medikamente, während sie sich durch die Entwicklungspipeline bewegen. Für Produkte von Gen-Drives in Mücken sind zuverlässige Vorhersagen aus mathematischen Modellen ein wesentlicher Bestandteil dieser Analysen, da Feldfreisetzungen potenziell irreversibel sein könnten. Hier überprüfen wir die frühere Verwendung mathematischer Modelle zur Entwicklung von TPPs für Malaria- und Vektorkontrollwerkzeuge und diskutieren Lektionen aus diesen Analysen, die auf Gen-Drives in Mücken anwendbar sein könnten. Wir empfehlen, dass, während sich die Gen-Drive-Technologie dem Feldfreisetzungszeitpunkt nähert, Diskussionen über die Zielergebnisse eine breite Palette von Interessengruppen einbeziehen und die relevanten Bedingungen sowie die vorhandenen Vektorspezies berücksichtigen. Angesichts der relativ großen Anzahl von Parametern, die Gen-Drive-Produkte beschreiben, können maschinelle Lernansätze nützlich sein, um den Parameterraum zu erkunden, und eine betont konservative Schätzung der Fitness ist ratsam, angesichts der Schwierigkeit, diese Parameter vor Feldstudien genau zu messen. Modellierung kann auch dazu beitragen, die Risiko-, Remedierungs- und Kostenaspekte von TPPs für Gen-Drives in Mücken zu informieren.
Mondal et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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