Zusammenfassung Die Einführung des Euro im Jahr 1999 stellte den Höhepunkt eines umfassenden, jahrzehntelangen Bestrebens dar, eine einheitliche Wirtschaftszone in Europa zu fördern. Diese Entwicklung führte zu einer schrittweisen Integration der Wirtschaftspolitiken unter den Mitgliedstaaten, die schließlich zur vollständigen Zentralisierung der Geldpolitik führte. Solche tiefgreifenden Veränderungen haben erheblichen Einfluss auf verschiedene Dimensionen der Arbeitsmärkte in den beteiligten Ländern. Mit dem Verzicht auf autonome Wechselkursrichtlinien sahen sich diese Länder gezwungen, alternative Maßnahmen zu ergreifen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. Diese Studie untersucht die Folgen dieses neu etablierten institutionellen Rahmens in einer Auswahl von Ländern der Europäischen Union. Mithilfe verschiedener Ansätze (einschließlich Sylos Labinis Analyse der Produktivitätsdynamik) erkunden wir, wie die Strategie der realen Lohnmoderation, die als Mechanismus zur Wiedererlangung eines Wettbewerbsvorteils auf der globalen Bühne eingesetzt wird, zu einem entscheidenden Faktor beiträgt, der zu einer verringerten Produktivität in diesen Nationen führt. Unsere Schlussfolgerungen unterstreichen das komplexe Gleichgewicht zwischen Lohnpolitiken und Produktivität und bieten kritische Einblicke in die breiteren wirtschaftlichen Implikationen der monetären Vereinigung der Eurozone.
Salvati et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.