Zusammenfassung: Das Problem des Klimawandels verkompliziert die bereits komplexe Beziehung zwischen Staaten und Märkten im modernen Kapitalismus. In diesem hochmodernen Artikel argumentieren wir, dass die aktuelle Forschung zur politischen Ökonomie diese Gegebenheit erfasst, indem sie Dekarbonisierung in die Literatur über die "Rückkehr des Staates" und "Finanzialisierung" integriert und somit einen "Nexus von Staaten, Märkten und Dekarbonisierung" schafft. Wir kategorisieren diesen Nexus in drei Kernbereiche: internationale finanzielle Unterordnung, Industriepolitik und vergleichende Kapitalismen. In jedem Bereich überprüfen wir wichtige Erkenntnisse und geben einen Überblick über die Hauptbeiträge der Wissenschaft darüber, wie Staaten und Märkte mit Dekarbonisierung interagieren. Von dort aus diskutieren wir, wie die aktuelle Forschung relevanter für die Politik werden kann, die bevorstehenden Realitäten der Klimaanpassung wertschätzen kann und davon profitieren kann, die drei Kernziele zu integrieren, um eine sich schnell entwickelnde globale Ordnung zu erfassen.
Driscoll et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.