Die zerebrale Amyloidangiopathie (CAA) ist eine der häufigsten Krankheiten der kleinen Blutgefäße. Mit der Ablagerung von Amyloid-Beta in den Wänden der zerebralen Blutgefäße kann die CAA im Laufe der Zeit zu Schäden an Blutgefäßen und letztendlich zu intrazerebralen Blutungen (ICH) führen. Die CAA ist nicht nur eine wichtige Ursache für ICH, sondern wird auch häufig bei Alzheimer-Krankheit (AD) beobachtet; dennoch gibt es bisher keine wirksamen Behandlungen für die CAA. Die Pathophysiologie der CAA ist noch nicht vollständig aufgeklärt, aber wir wissen, dass die perivaskuläre Umgebung stark von der Ablagerung von Amyloid in Blutgefäßen betroffen ist. In den letzten Jahren gab es ein zunehmendes Interesse an der Rolle, die die perivaskuläre Clearance bei der Entwicklung der Krankheit spielen könnte. Darüber hinaus ist die Rolle des Immunsystems ebenfalls in Frage gestellt worden, insbesondere in Bezug auf die mit der CAA verbundene Entzündung. In dieser Übersicht beabsichtigen wir, die immunologischen Auswirkungen der CAA innerhalb der perivaskulären Umgebung zu diskutieren und zu untersuchen, wie spezifische Zellen in dieser Umgebung möglicherweise an der Pathogenese der CAA beteiligt sind. Wichtig ist auch, dass wir berücksichtigen, wie einige dieser Immunzellen Schlüsselansätze für Behandlungsoptionen bieten könnten.
Eyre et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.