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Familienstress, wahrgenommene soziale Unterstützung und Bewältigung nach der Diagnose einer angeborenen Herzerkrankung bei Kindern Hintergrund. Angeborene Herzerkrankungen (AHZ) werden mittlerweile als die zweithäufigste chronische Erkrankung geschätzt. Eine chronische Erkrankung bei Kindern kann Auswirkungen haben, die weitreichende Folgen für das Familienleben haben. Kürzlich wurde der Fokus auf Resilienzvariablen gelegt, insbesondere soziale Unterstützung und Bewältigungsstrategien, die den Einfluss von Stress regulieren. Im Resilienzmodell von Familienstress, Anpassung und Adaptation wird soziale Unterstützung als einer der primären Moderatoren oder Mediatoren zwischen Stress und Wohlbefinden betrachtet. Ziele. Ziel dieser Studie war es, die Beziehungen zwischen Familienstress, wahrgenommener sozialer Unterstützung und Bewältigung zu erforschen und den Resilienzfaktor zu bestimmen, der mit der Bewältigung von Familien, die ein Kind mit chronischer Erkrankung haben, verbunden ist. Design. In einer sekundären Analyse einer großen Längsschnittstudie bestand die Stichprobe aus 92 Familien, die ein Kind unter 12 Jahren hatten, das in den letzten 3–4 Monaten neu mit AHZ diagnostiziert wurde. Ergebnisse. Die Ergebnisse der Regressionsanalyse zeigten, dass wahrgenommene soziale Unterstützung als Resilienzfaktor zwischen Familienstress und sowohl elterlicher als auch familiärer Bewältigung fungierte. Eigenschaften von Kind und Familie schienen wichtige Prädiktoren für wahrgenommene soziale Unterstützung und elterliche Bewältigung zu sein. Obwohl wahrgenommene soziale Unterstützung als ein wichtiger Prädiktor für elterliche und familiäre Bewältigung erschien, wurde weder das moderierende noch das mediierende Modell vollständig unterstützt, jedoch wurden teilweise kausale Beziehungen bestätigt. Schlussfolgerungen. Die Ergebnisse lieferten Beweise für die theoretische und empirische Bedeutung von wahrgenommener sozialer Unterstützung als Prädiktor für familiäre Bewältigung. Weiterhin deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass wahrgenommene soziale Unterstützung ein Faktor ist, der die Resilienz relativ hochriskanter Familiengruppen beeinflusst, die ein Kind mit chronischer Erkrankung haben.
Tak et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.