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Die vorliegende Studie untersuchte sieben Vorläufer des Binge-Purge-Zyklus, die von Orleans und Barnett (1984) vorgeschlagen wurden, einschließlich Einschränkung, Stress, Stimmung, Gedanken an Essen, Müdigkeit, Hunger und dichotome Kognitionen. In einer Woche hielten 19 Bulimiker, 15 Essanfänger und 20 Normalprobanden detaillierte Informationen über diese Vorbedingungen sowie die Arten und Mengen der konsumierten Lebensmittel für jede Essepisode fest. Die Ergebnisse zeigten, dass Bulimiker vor ihren Essanfällen signifikant höheren Stress, Beschäftigung mit Essen und negative Stimmung berichteten als Essanfänger vor ihren Essanfällen und Normalprobanden vor all ihren Essepisoden. Sowohl Bulimiker als auch Essanfänger berichteten vor Essanfällen von höheren dichotomen Kognitionen als Normalprobanden, die vor all ihren Essepisoden erfahrend hatten. Vergleiche der Vorläufer von Essepisoden, die Bulimiker und Essanfänger als Nicht-Binge-Episoden betrachteten, mit allen Essepisoden der Kontrollgruppe zeigten, dass, obwohl Bulimiker und Essanfänger vor ihren Nicht-Binge-Episoden signifikant höhere negative Stimmungen erfuhren als Normalprobanden, nur Bulimiker signifikant höhere dichotome Kognitionen vor diesen Essepisoden erlebten. Die theoretischen und klinischen Implikationen dieser Ergebnisse werden erörtert.
Lingswiler et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.