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HINTERGRUND: Kürzlich gab es klinische Berichte über die Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus (HBVr), die mit Januskinase (JAK)-Inhibitoren in Zusammenhang steht. Es gab jedoch keine Studien, die die Assoziation zwischen HBVr und verschiedenen JAK-Inhibitoren untersuchten. FORSCHUNGSENTWURF UND METHODEN: Diese Studie war eine retrospektive Überprüfung unter Verwendung der FAERS-Pharmakovigilanzdatenbank und einer systematischen Literaturrecherche für alle Fälle von HBVr, die mit JAK-Inhibitoren berichtet wurden. Disproportionalitätsanalysen und bayesianische Analysen wurden zur Datenerfassung verwendet, um das verdächtige HBVr nach der Verabreichung verschiedener JAK-Inhibitoren zu screenen, basierend auf der FAERS-Pharmakovigilanzdatenbank des FDA-Systems zur Meldung von unerwünschten Ereignissen von Q4 2011 bis Q1 2022. ERGEBNISSE: Es gab insgesamt 2097 (0,02%) Berichte über HBVr in FAERS, von denen 41 (1,96%) mit JAK-Inhibitoren assoziiert waren. Baricitinib schien das stärkste Signal unter den vier JAK-Inhibitoren zu haben, basierend auf dem höchsten Berichtsverhältnis (ROR = 4,45, 95% Konfidenzintervall CI 1,67-11,89). Ruxolitinib zeigte ebenfalls Signale, während keine Signale bei Tofacitinib und Upadacitinib festgestellt wurden. FAZIT: Auch wenn eine Assoziation zwischen JAK-Inhibitoren und HBVr bestehen könnte, scheint es sich um einen zahlenmäßig seltenen Vorfall zu handeln. Weitere Studien sind erforderlich, um die Sicherheitsprofile von JAK-Inhibitoren zu optimieren.
Pan et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.