Elektrisch stimulierte Kontraktion und Drucküberlastung des linken Ventrikels erhöhten die eIF-4E-Phosphorylierung auf 34 % bzw. 23 %, verglichen mit 8 % und 7 % in Kontrollen.
Sonstiges
Absolute Event Rate: 34% vs 8%
Um den Koppelungsmechanismus zwischen kardialer Belastung und der Rate der Proteinsynthese zu definieren, wurden Änderungen im Ausmaß der eIF-4E-Phosphorylierung nach der Auferlegung einer Belastung gemessen. Elektrisch stimulierte Kontraktion von adulten katzenartigen Kardiomyozyten erhöhte die eIF-4E-Phosphorylierung nach 4 Stunden auf 34 %, verglichen mit 8 % Phosphorylierung in ruhenden Kontrollen. Die eIF-4E-Phosphorylierung erhöhte sich jedoch nicht bei elektrischer Stimulation in Anwesenheit von 7,5 mM 2,3-Butandiol-Monoxime, einem Inhibitor des Aktin-Myosin-Kreuzbrückenzyklus und der Entwicklung aktiver Spannung. Die Behandlung von adulten Kardiomyozyten mit entweder 0,1 μM Insulin oder 0,1 μM Phorbol-12-myristat-13-säure erhöhte die eIF-4E-Phosphorylierung auf 23 % bzw. 64 %, aber diese Erhöhungen wurden nicht durch 2,3-Butandiol-Monoxime blockiert. In hundemodellen von akutem hämodynamischem Überlastung in vivo erhöhte sich die eIF-4E-Phosphorylierung als Reaktion auf die Drucküberlastung des linken Ventrikels auf 23 % im Vergleich zu 7 % Phosphorylierung in Kontrollen. Akute Volumenüberlastung hatte keinen Einfluss auf die eIF-4E-Phosphorylierung. Diese Änderungen in der eIF-4E-Phosphorylierung erklären die Unterschiede in den anabolen Reaktionen auf akute Druck- gegenüber akuter Volumenüberlastung. Diese Daten deuten darauf hin, dass die eIF-4E-Phosphorylierung ein Mechanismus ist, durch den die erhöhte kardiale Belastung mit erhöhten Raten der Proteinsynthese gekoppelt wird.
Wada et al. (Mon,) führten eine Studie zur kardialen Belastung durch. Elektrisch stimulierte Kontraktion / Drucküberlastung des linken Ventrikels vs. ruhende Kontrollen wurde hinsichtlich der eIF-4E-Phosphorylierung bewertet. Elektrisch stimulierte Kontraktion und Drucküberlastung des linken Ventrikels erhöhten die eIF-4E-Phosphorylierung auf 34 % bzw. 23 %, verglichen mit 8 % und 7 % in Kontrollen.