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Bei der Ausführung von Routineaufgaben kommen Landwirte mit einer Vielzahl von Substanzen in Kontakt, darunter Pestizide, Lösungsmittel, Öle und Kraftstoffe, Stäube, Farben, Schweißrauch, zoonotische Viren, Mikroben und Pilze. Da einige dieser Substanzen als krebserregend bekannt oder verdächtigt sind, wurde die epidemiologische Literatur zu den Krebsrisiken bei Landwirten überprüft. Landwirte wiesen konsistente Defizite bei Krebsarten des Dickdarms, des Rektums, der Leber und der Nase auf. Die Defizite bei Lungen- und Blasenkrebs waren besonders auffällig, was vermutlich auf den selteneren Tabakkonsum unter Landwirten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen zurückzuführen ist. Malignome, die unter Landwirten häufig Überexzesse aufweisen, umfassten Hodgkin-Krankheit, Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphom, multiples Myelom sowie Krebs der Lippe, des Magens, der Prostata, der Haut (nicht-melanotisch), des Gehirns und des Bindegewebes. Die ätiologischen Faktoren, die zu diesen Überexzessen in der landwirtschaftlichen Umgebung beitragen können, wurden nicht identifiziert. Detaillierte, analytische epidemiologische Studien, die Umwelt- und biochemisches Monitoring einbeziehen, sind erforderlich, um diese Assoziationen zu klären.
Blair et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.