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Kontext Im vergangenen Jahrzehnt wurde ein verstärkter Fokus auf Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Bildung gelegt, verbunden mit dem Anstieg von sozialen Medien und der zunehmenden Verbreitung persönlicher Mediengeräte. Forschungsfrage Unsere Forschungsfrage lautete: Wie hat dieser sich ändernde Kontext die Bildungserfahrungen amerikanischer Highschool-Schüler beeinflusst? Setting Die explorative, qualitative Studie fand an zwei Highschools in einem großen Ballungsraum im südöstlichen Teil der Vereinigten Staaten statt. Eine Highschool befand sich in einem Stadtzentrum, die andere in einem Vorort. Forschungsdesign Die Forscher verwendeten verschiedene qualitative Forschungsansätze, darunter Interviews, Beobachtungen vor Ort und Dokumentenanalysen. Unsere Interviewteilnehmer umfassten Klassenlehrer, Unterstützungspersonal sowie Schüler, die aus verschiedenen Jahrgangsstufen jeder Schule ausgewählt wurden. Wir begleiteten auch 10 der Schüler, die an den Interviews teilnahmen, während ihres gesamten Schultages. Ergebnisse In Bezug auf die Unterrichtsführung fanden wir heraus, dass IKT die Praktiken von Schulen, Lehrern und Schülern in gewisser Weise beeinflusst hat, jedoch traditionelle lehrerzentrierte Praktiken wie das Ausfüllen von gedruckten Arbeitsblättern nach wie vor verbreitet waren. Dennoch hatte der weit verbreitete Zugang der Schüler zu persönlichen Mediengeräten und der Einfluss von sozialen Medien auf das Schulgeschehen spürbare Auswirkungen auf die beiden Highschools. Die Forscher trafen auf spezifische „Typen“ von Schülern, die durch Technologie besonders beeinflusst wurden: „Digitale Rebellen“, „Cyber-Wanderer“ und „eLearning-Pioniere“. Darüber hinaus entdeckten wir, dass computerbasierte Förderprogramme als problematische lebensrettende Maßnahmen für Schüler dienten, die das Risiko hatten, abzubrechen. Fazit Die beiden untersuchten Highschools präsentierten ein komplexes Bild. Am Ende fungierte Technologie sowohl als unvollkommener Schulreformversuch, der nur teilweise Änderungen im Unterricht hervorbrachte, als auch als erfolgreiche, wenn auch unwillkommene disruptive Innovation, die es den Schülern ermöglichte, bestehende Bildungsnormen in Frage zu stellen und anzugreifen. Wir schließen mit der Betrachtung der Implikationen unserer Ergebnisse.
Peck et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.