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Die Gestaltung von patientenzentrierten E-Gesundheitsdiensten verkörpert eine inherente Spannung zwischen den Anliegen von Klinikern und denen von Patienten. Die Anliegen der Kliniker beziehen sich auf berufliche Fragen im Zusammenhang mit der Diagnose und Heilung von Krankheiten gemäß anerkannten medizinischen Standards. Im Gegensatz dazu beziehen sich die Anliegen der Patienten typischerweise auf persönliche Erfahrungen und Lebensqualitätsfragen. Es geht um ihre Identität, ihre Hoffnungen, ihre Ängste und ihr Bedürfnis, ein erfülltes Leben zu führen. Diese Divergenz der Anliegen stellt eine grundlegende Herausforderung für Designer von patientenzentrierten E-Gesundheitsdiensten dar. Wir untersuchen diese Herausforderung im Kontext chronischer Erkrankungen und Telepflege. Basierend auf Erkenntnissen aus der medizinischen Phänomenologie sowie unseren eigenen Erfahrungen bei der Gestaltung eines E-Gesundheitsdienstes für Patienten mit chronischer Herzkrankheit betonen wir die Bedeutung – und Schwierigkeit – der Angleichung der Anliegen von Patienten und Klinikern. Um damit umzugehen, schlagen wir eine Reihe von Konzepten zur Analyse der Anliegen in Bezug auf die Gestaltung von E-Gesundheitsdiensten vor: Ein Anliegen ist (1) bedeutungsvoll, wenn es für Patienten und Klinikern relevant ist und Sinn macht, (2) umsetzbar, wenn Kliniker oder Patienten – zumindest prinzipiell – in der Lage sind, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um damit umzugehen, und (3) machbar, wenn es innerhalb des organisatorischen und sozialen Kontexts einfach und bequem ist, dies zu tun. Wir schließen mit einem Aufruf zu einem partizipativeren und iterativeren Ansatz bei der Gestaltung von patientenzentrierten E-Gesundheitsdiensten.
Andersen et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.