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Die Verwendung experimenteller intraoraler Kariesmodelle hat in der Fluoridforschung zugenommen. Diese Arbeit konzentriert sich auf die präklinischen intraoralen Modelle, die in situ- und in vivo-Modelle, die verschiedenen Typen sowie deren Vor- und Nachteile. Sowohl die Vorbereitung als auch die Sterilisation der Hartgewebesubstrate können die Substrate und damit die Ergebnisse beeinflussen. Es muss darauf geachtet werden, dass Dentinproben während der Vorbereitung und Bewertung nicht dem Austrocknen und folglich Schrumpfen ausgesetzt werden. Die Sterilisation durch Gamma-Strahlung ist derzeit die am wenigsten gewebeschädigende Methode. Das realistischste experimentelle Modell ist das in vivo-Modell, gefolgt vom in situ-Modell, das Proben mit natürlichen Oberflächen verwendet. Die genaueste und direkteste Bewertungstechnik für Demineralisierungs- und Remineralisierungsstudien ist die quantitative transversale Mikroradiographie, während die konfokale Laserscanning-Mikroskopie (CLSM) die sensitivste qualitative Bewertungstechnik ist. Weitere diskutierte Bewertungstechniken sind Mikrohärteprüfungen und der Joddurchlässigkeitstest. Angesichts der derzeit verzerrten Karies-Situation in den westlichen Ländern schlagen wir vor, dass die Fluoridforschung sich auf experimentelle Kariesmodelle konzentriert, die schwere kariogene Herausforderungen nachahmen können. Der Test von Fluoridkombinationen und Dosierungen, die die Läsionsentwicklung verhindern können, anstatt die Remineralisierung zu fördern, wäre dann eine praktische Konsequenz.
Clasen et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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