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ZIEL: Ziel unserer bevölkerungsbasierten Studie war es, die Mortalität und Morbidität von spät-frühgeborenen Säuglingen mit denen von termingerecht geborenen zu vergleichen. Fortschritte in der Versorgung von extrem frühgeborenen Säuglingen haben zu einem Fokuswechsel von den reiferen Frühgeborenen geführt, die als "nahezu termingerecht" betrachtet und als "nahezu normal" behandelt werden. Einige aktuelle Studien haben ein erhöhtes Risiko für Mortalität und Morbidität in dieser Gruppe im Vergleich zu termingerecht geborenen Säuglingen vorgeschlagen. Es gibt jedoch nur wenige bevölkerungsbasierte Statistiken zur Mortalität und Morbidität dieser Kohorte, die insbesondere die aktuelle Praxis widerspiegeln. METHODEN: Anhand von Daten aus dem Perinataldatenbankregister von British Columbia analysierten wir alle Einzelgeburten zwischen der 33. und 40. Schwangerschaftswoche von April 1999 bis März 2002 in der Provinz British Columbia, Kanada. Wir teilten diese Geburtskohorte in Gruppen für spät-frühgeborene (33-36 Wochen, n = 6381) und termingerecht geborene (37-40 Wochen, n = 88 867) ein. Wir verglichen die Daten zur Mortalität und Morbidität sowie die damit verbundenen mütterlichen Faktoren zwischen den beiden Gruppen. ERGEBNISSE: Die Rate an Totgeburten sowie die Raten für perinatale, neonatale und Säuglingssterblichkeit waren in der Gruppe der spät-frühgeborenen erheblich höher. Säuglinge dieser Gruppe benötigten häufiger eine Wiederbelebung bei der Geburt als diejenigen aus der Gruppe der termingerecht geborenen. Spät-frühgeborene Säuglinge hatten eine signifikant höhere Inzidenz von respiratorischer Morbidität und Infektionen und benötigten eine signifikant längere Krankenhausaufenthaltsdauer. Mütterliche Faktoren, die in der Gruppe der spät-frühgeborenen häufiger waren, umfassten Chorioamnionitis, Hypertonie, Diabetes, Thrombophilie, vorzeitigen Blasensprung, Erstgebärende und Teenagerschwangerschaft. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsere Daten unterstützen die recente Literatur zur neonatalen Mortalität und Morbidität bei spät-frühgeborenen Säuglingen und rechtfertigen eine Überprüfung der Versorgung dieser Gruppe auf lokaler, nationaler und globaler Ebene. Eine Umstrukturierung der Dienste und eine erhöhte Ressourcenallokation könnten in den meisten Krankenhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen erforderlich sein, um die Versorgung dieser Säuglingsgruppe zu optimieren.
Khashu et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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