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Chronische und akute Transplantat-gegen-Wirt-Krankheit (cGVHD und aGVHD) resultieren aus der Reaktion von Spenderzellen auf die unterschiedlichen MHC-Allele des Wirts. Bei cGVHD (H-2d-->H-2bd) resultiert die erhöhte polyklonale Immunglobulinproduktion aus der Interaktion von spendenallergenen T-Helferzellen (Th) und den B-Zellen des Wirts. Die in vivo Verabreichung von Antikörpern gegen den Liganden von CD40, gp39, blockierte cGVHD-induzierte serumanti-DNA-Autoantikörper, IgE-Produktion, spontane Immunglobulinproduktion in vitro und die damit verbundene Splenomegalie. Die Antikörperproduktion blieb über längere Zeiträume nach Beendigung der Anti-gp39-Verabreichung inhibiert. Die antiallogene CTL-Reaktionen, die in einer GVHD induziert wurden, wurden ebenfalls durch die in vivo Verabreichung von Anti-gp39 verhindert, ebenso wie die damit verbundene Splenomegalie. Diese Daten deuten darauf hin, dass CD40-gp39-Interaktionen entscheidend bei GVHD sind und dass CD40-gp39 ein wertvolles Ligand-Rezeptor-Paar zur gezielten Verwendung immuntherapeutischer Mittel zur Kontrolle von GVHD sein könnte.
Durie et al. (Donnerstag,) haben diese Frage untersucht.