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Eine große Anzahl von Glykoprotein (GP) IIb/IIIa-Rezeptoren ist auf der Oberfläche von Thrombozyten vorhanden. Studien zur genauen Bestimmung der Anzahl von GPIIb/IIIa-Rezeptoren unter Verwendung spezifischer monoklonaler Antikörper (MoAbs) oder Fibrinogenbindung haben jedoch unterschiedliche Schätzungen der Rezeptoranzahl ergeben. Um die quantitative Schätzung der GPIIb/IIIa-Rezeptoren auf ruhenden Thrombozyten zu verfeinern, haben wir den MoAb 7E3 verwendet, der eine hohe Affinität zu GPIIb/IIIa hat. Quantitative Bindungsstudien wurden mit radiolabelten Konjugaten von 7E3 IgG sowie Fragmenten und Derivaten von 7E3 durchgeführt. Für Thrombozyten, die von einem einzelnen Individuum gewonnen wurden, waren die Zahlen der gebundenen 7E3 F(ab')2- und IgG-Moleküle pro Thrombozyt äquivalent (ungefähr 40.000), während die Anzahl der pro Thrombozyt gebundenen Fab-Moleküle konsequent etwa doppelt so hoch war (ungefähr 80.000). Um die Grundlage der quantitativen Diskrepanz in der Bindung von intaktem 7E3 und 7E3 F(ab')2 gegenüber 7E3 Fab zu untersuchen, haben wir die Bindung eines neu konstruierten, bispezifischen (Fab')2-Moleküls untersucht, das nur eine einzelne 7E3-Bindungsstelle enthält. Da dieses Konstrukt in demselben Umfang wie die Fab-Spezies gebunden hat, konnte die größere Größe der intakten 7E3- und 7E3 F(ab')2-Moleküle die verringerte Anzahl von Molekülen, die pro Thrombozyt gebunden wurden, im Vergleich zum Fab-Fragment nicht erklären. Vielmehr scheint die Valenz des Antikörpers der entscheidende Faktor zu sein, der die Anzahl der pro Thrombozyt gebundenen Antikörpermoleküle bestimmt. Daher schließen wir, dass die Bindung von 7E3 Fab am engsten mit der Oberflächenanzahl der GPIIb/IIIa übereinstimmt und dass die Anzahl der GPIIb/IIIa-Rezeptoren ungefähr 80.000 pro Thrombozyt beträgt.
Wagner et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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