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Fibrinogen (Fbg) vermittelt die Thrombozytenaggregation durch seine Interaktion mit dem Thrombozytenglykoprotein IIb-IIIa (Integrin alpha IIb beta 3). Peptide, die die Aminosäuresequenz RGD enthalten, abgeleitet von der Alpha-Kette (Reste alpha 95-97 und Reste alpha 572-574) und die Sequenz HHLGGAKQAGDV, die vom Carboxylterminus der Gamma-Kette von Fbg (Reste gamma 400-411) abgeleitet ist, hemmen diese Interaktionen. Um die Rolle dieser Sequenzen im intakten Fbg zu bestimmen, wurden rekombinantes menschliches Fbg (rFbg), mutierte rFbgs mit einer RGD-->RGE-Substitution an entweder Position alpha 97 oder alpha 574 sowie eine rFbg-gamma'-haltige Variante, die eine carboxyl-terminal Unterbrechung in der HHLGGAKQAGDV-Sequenz aufweist, in transfizierten BHK-Zellen exprimiert. Gereinigtes rFbg und die beiden RGE-mutierten Fbgs waren in Thrombozytenaggregationsassays ähnlich wie Plasma-Fbg. Im Gegensatz dazu war die gamma'-Variante des Fbg deutlich defekt in der Thrombozytenaggregation. Diese Daten unterstützen die Annahme, dass der carboxyl-terminale Bereich der Gamma-Kette von Fbg für eine optimale Thrombozytenaggregation unerlässlich ist und dass die RGD-Sequenzen in der Alpha-Kette weder notwendig noch ausreichend für die Thrombozytenaggregation sind.
Farrell et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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