Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Vielfältige und präzise psychiatrische Bewertungen bei Patienten mit Brustkrebs, die häufig aufgrund von Langzeitüberlebenden unter psychologischen Problemen leiden, sind erforderlich. Diese systematische Überprüfung hatte zum Ziel, die aktuellen Beweise zu den psychometrischen Eigenschaften der psychiatrischen Bewertung zur Evaluierung psychologischer Probleme bei Brustkrebspatienten zu untersuchen. METHODEN: Diese systematische Überprüfung wurde gemäß den Richtlinien für die Bevorzugte Berichterstattung von Elementen für systematische Überprüfungen und Meta-Analysen durchgeführt. Vier elektronische Datenbanken wie Web of Science, PubMed, Embase und Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature wurden durchsucht. Dieses Studienprotokoll wurde im Open Science Framework registriert. ERGEBNISSE: Von 2.040 Artikeln wurden schließlich 21 Arbeiten einbezogen. Unter ihnen zeigten nur fünf Studien die Leistung von psychiatrischen Bewertungsinstrumenten. Von 13 in den ausgewählten Artikeln verwendeten Bewertungsinstrumenten wurden die Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS), der Distress Thermometer (DT) oder die Mini-Mental Adjustment to Cancer Scale häufig zur Bewertung psychologischer Probleme verwendet. Der DT und der Psychosoziale Distress-Fragebogen-Brustkrebs zeigten akzeptable Leistungen zur Vorhersage von Depressionen und Angstzuständen, die mit der HADS bewertet wurden. FAZIT: Diese systematische Überprüfung fand psychiatrische Bewertungsinstrumente mit akzeptabler Zuverlässigkeit und Validität für Brustkrebspatienten. Es sind jedoch vergleichende Studien zur Zuverlässigkeit und Validität verschiedener Skalen erforderlich, um nützliche Informationen für die Auswahl geeigneter Bewertungsinstrumente basierend auf den klinischen Rahmenbedingungen und Behandlungsphasen von Brustkrebs bereitzustellen. Gemeinsame Forschungen zwischen den Bereichen Psychiatrie und Brustchirurgie sind notwendig, um die konvergente, gleichzeitige und prädiktive Validität von psychiatrischen Bewertungsinstrumenten bei Brustkrebspatienten zu etablieren.
Park et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.