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STUDIENENTWURF: Blockrandomisierte kontrollierte Studie. ZIELE: Zu untersuchen, ob ein Stärkungs- und Bewegungsschulungsprogramm, das auf die Hüftabduktoren und Hüftexternalrotatoren abzielt, die Hüftmechanik beim Laufen und während eines einbeinigen Squats verändert. HINTERGRUND: Abnormale Bewegungsmuster beim Laufen und einbeinigen Squats wurden mit einer Reihe von laufbedingten Verletzungen bei Frauen in Verbindung gebracht. Therapeutische Interventionen für diese abweichenden Bewegungsmuster beinhalten typischerweise die Hüftstärkung. Während diese Stärkungsprogramme gezeigt haben, dass sie Symptome verbessern, ist unbekannt, ob die zugrunde liegende Mechanik bei funktionellen Bewegungen verändert wird. METHODEN: Zwanzig gesunde Frauen mit übermäßiger Hüftadduktion beim Laufen, bestimmt durch instrumentierte Ganganalyse, wurden rekrutiert. Die Läuferinnen wurden nach Alter und Laufdistanz gepaart und randomisiert einer Trainingsgruppe oder einer Kontrollgruppe zugeteilt. Die Trainingsgruppe absolvierte ein Hüftstärkungs- und Bewegungsschulungsprogramm 3 Mal pro Woche über 6 Wochen zusätzlich zu einem einbeinigen Squat-Training mit neuromuskulärer Reeducation, die aus Spiegel- und verbalem Feedback zu richtigen Mechaniken bestand. Die Kontrollgruppe erhielt keine Intervention, hielt jedoch die aktuelle Laufdistanz ein. Mit einem tragbaren Dynamometer und standardisierten Bewegungsaufnahmeverfahren wurden die Hüftstärke sowie die Lauf- und einbeinigen Squat-Mechaniken vor und nach dem Stärkungs- und Bewegungsschulungsprogramm verglichen. ERGEBNISSE: Während die Hüftabduktoren- und externen Rotationsstärken in der Trainingsgruppe signifikant zunahmen (P<.005), gab es keine signifikanten Veränderungen in der Hüft- oder Knie-Mechanik beim Laufen. Allerdings verringerten sich bei dem einbeinigen Squat die Hüftadduktion, die interne Hüftrotation und der kontralaterale Beckensenkung signifikant (P = .006, P = .006 und P = .02, jeweils). Die Kontrollgruppe wies keine Veränderungen in der Hüftstärke sowie in der einbeinigen Squat- oder Laufmechanik am Ende der 6-wöchigen Studie auf. SCHLUSSFOLGERUNG: Ein Trainingsprogramm, das Hüftstärkung und Bewegungstraining spezifisch für einbeinige Squats umfasste, veränderte die Laufmechanik nicht, verbesserte jedoch die Mechanik beim einbeinigen Squat. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Hüftstärkung und Bewegungstraining, wenn sie nicht spezifisch für das Laufen sind, abnormale Laufmechaniken nicht verändern. EVIDENZSTUFE: Therapie, Stufe 2b.
Willy et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.