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ZWECK: Eine umfassende Analyse aller verfügbaren Daten über zentrale Riesenzell-Läsionen (CGCL) der Kiefer zu erstellen, mit Schwerpunkt auf den prädiktiven Faktoren, die mit ihrer Rückkehr verbunden sind. METHODEN: Eine elektronische Suche wurde in 5 Datenbanken durchgeführt (Februar 2018), um Fälle von CGCLs zu finden. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 365 Publikationen einbezogen, die 2270 Läsionen umfassten. CGCLs waren bei Frauen und im Unterkiefer häufiger. Eine Perforation der kortikalen Knochen trat in 50% der Fälle auf. Marginale/segmentale Resektionen wurden häufiger bei größeren Läsionen durchgeführt, und die medikamentöse Therapie war bei kleinen Läsionen häufiger. Rückfälle wurden in 232 von 1316 Fällen (17,6%) berichtet. Die Rückfallrate der aggressiven Läsionen (22,8%) nach chirurgischer Behandlung war höher als bei nicht-aggressiven Läsionen (7,8%). Vier von 5 CGCLs zeigten mit pharmakologischer Behandlung eine partielle/volle Regression. Aggressive Läsionen zeigten eine schlechtere Reaktion auf Kortikosteroide als nicht-aggressive Läsionen. Bei den Läsionen, die als erste Behandlung operiert wurden, waren Kürettage, Enukleation oder marginale Resektion im Verhältnis zur segmentalen Resektion, aggressive Läsionen, Perforation des kortikalen Knochens und Zahnwurzelresorption mit einer erhöhten Rückfallrate verbunden. Ein Rückfall, der mit einer Kombination aus chirurgischer/medikamentöser Behandlung in Zusammenhang steht, konnte aufgrund der Vielfalt der Protokolle nicht bewertet werden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Aggressive CGCLs treten häufiger wieder auf als nicht-aggressive. Trotz teilweise schlechter Reaktion auf die Kortikosteroid-Injektion oder chirurgische Kürettage sollte eine Kombination beider Behandlungsstrategien in aggressiven Fällen in Betracht gezogen werden, um Morbiditäten im Zusammenhang mit radikalen Operationen zu reduzieren. Das beste Protokoll zur Behandlung von aggressiven und nicht-aggressiven Läsionen muss noch bestimmt werden.
Chrcanovic et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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