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HINTERGRUND: Freiwillige Spender tolerieren die Blutspende normalerweise sehr gut, aber gelegentlich können unerwünschte Reaktionen unterschiedlicher Schwere auftreten, während oder am Ende der Entnahme. Ziel dieser Studie war es, die Ursachen unerwünschter Reaktionen zu schätzen und möglicherweise zu vermeiden. MATERIALIEN UND METHODEN: Die Studie wurde über einen Zeitraum von 6 Monaten, vom 24. Oktober 2005 bis zum 24. April 2006, durchgeführt. Die analysierte Spenderpopulation bestand aus 4.906 Spendern (3.716 männlich und 1.190 weiblich). Insgesamt haben 3.983 (81 %) Freiwillige Vollblut, 851 (17 %) Plasma durch Apherese, 64 (1,3 %) haben Mehrkomponenten-Spenden erlebt, und 8 (0,1 %) waren Spender von Plasma-Thrombozyten-Apherese. ERGEBNISSE: Nur 63 Spender (1,2 % aller Freiwilligen) erlitten eine Art von unerwünschter Reaktion: 59 (1,08 % der Subjekte) hatten milde Reaktionen (Unruhe, Schwitzen, Blässe, Kältegefühl, Schwächegefühl, Übelkeit), und nur 4 (3 Männer und 1 Frau, 0,2 %) hatten schwerwiegendere Störungen, einschließlich Erbrechen, Bewusstseinsverlust und krampfhafte Synkope. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Obwohl die Zahl der Spender, die während oder am Ende der Blutspenden Störungen entwickelten, sehr niedrig war, ist es dennoch wünschenswert, die Risiken auf ein Minimum zu reduzieren. Eine Reihe von Ratschlägen zur Vermeidung von Problemen wird gegeben.
Crocco et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.