Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Überprüfung integrierter Versorgungsinterventionen und deren Auswirkungen auf die Versorgungsqualität bei Krebspatienten. DATENQUELLEN: Suche in den Medline- und Cochrane-Bibliotheksdatenbanken von Januar 1996 bis Oktober 2006. STUDIENWAHL: Randomisierte kontrollierte Studien und kontrollierte Vorher-Nachher-Studien, in denen die Intervention auf mindestens eines der drei Prinzipien integrierter Versorgung abzielte: Patientenorientierung, Organisation der Versorgung und multidisziplinäre Versorgung. DATENEXTRAKTION UND -ERGEBNISSE: Von den 1397 Referenzen wurden 33 Studien einbezogen und analysiert. Keine Studie konzentrierte sich auf alle drei Prinzipien der integrierten Versorgung: 16 Studien konzentrierten sich auf Patientenorientierung (48 %), 14 auf die Organisation der Versorgung (42 %), 1 auf multidisziplinäre Versorgung und 2 auf sowohl Patientenorientierung als auch Organisation der Versorgung. Es gab eine große Variation in den berichteten Interventionen und den zur Bewertung verwendeten Ergebnissen. Effektive Interventionen zur Verbesserung der Patientenorientierung sind 'Bereitstellung eines Audiobands der Konsultation für den Patienten', 'Bereitstellung von Informationen für die Patienten' und 'Nutzung eines Entscheidungshelfers'. Effektive Interventionen zur Verbesserung der Organisation der Versorgung können 'Nachsorge' und 'Fallmanagement', insbesondere durch Pflegekräfte, und 'One-Stop-Kliniken' sein. SCHLUSSFOLGERUNG: Um die integrierte Versorgung für Krebspatienten zu verbessern, ist ein mehrkomponenten Interventionsprogramm erforderlich, das sich auf Patienten, Fachkräfte und die Organisation der Versorgung konzentriert. Die in dieser Übersicht gefundenen vielversprechenden Interventionen sollten Teil dieses Programms sein. Dieses Programm sollte mit rigorosen Methoden und eindeutigen Ergebnismaßen, die mit der Intervention verknüpft sind, evaluiert werden.
Ouwens et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.