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Regulierungsbehörden stehen unter zunehmendem Druck, umfassendere Belange der öffentlichen Gesundheit zu berücksichtigen, die sich auf Expositionen gegenüber mehreren Schadstoffen, mehrere Expositionspfade und vulnerable Populationen erstrecken. Insbesondere Initiativen zur kumulativen Risikobewertung haben die Bedeutung hervorgehoben, bei der Bewertung von Gesundheitsrisiken sowohl chemische als auch nicht-chemische Stressoren wie den sozioökonomischen Status (SES) und damit verbundenen psychosozialen Stress zu berücksichtigen. Die Integration nicht-chemischer Stressoren in einen Rahmen für die kumulative Risikobewertung wurde weitgehend durch Evidenz für gesundheitliche Ungleichheiten in verschiedenen Teilen der Gesellschaft vorangetrieben, die möglicherweise auch ein überproportionales Risiko durch chemische Expositionen tragen. Diese Übersichtsarbeit diskutiert aktuelle Bemühungen zur Weiterentwicklung des Bereichs der kumulativen Risikobewertung und beleuchtet einige der zentralen Herausforderungen, die innerhalb des Konstrukts des traditionellen Paradigmas der Risikobewertung diskutiert werden. Darüber hinaus präsentieren wir eine Zusammenfassung von Studien zu potenziellen Wechselwirkungen zwischen sozialen Stressoren und Luftschadstoffen auf die Gesundheit als Beispiel für aktuelle Forschung, die die Einbeziehung nicht-chemischer Stressoren in die Risikobewertung unterstützt. Die Ergebnisse dieser Studien deuten zwar auf mögliche Wechselwirkungen hin, sind jedoch uneinheitlich und werden durch die inkonsistente Anwendung von Indikatoren für sozialen Stress beeinträchtigt. Insgesamt sind trotz bedeutender Fortschritte weitere Entwicklungen über alle Phasen der Risikobewertung hinweg (d. h. Gefahrenidentifizierung, Expositionsabschätzung, Dosis-Wirkungs-Beziehung und Risikocharakterisierung) erforderlich, um eine wissenschaftliche Grundlage für regulatorische Maßnahmen und wirksame gemeindebasierte Interventionen zu schaffen, insbesondere bei der Berücksichtigung nicht-chemischer Stressoren. Ein besseres Verständnis der biologischen Grundlagen der Auswirkungen von sozialem Stress auf Krankheiten und der Implikationen für chemikalienbasierte Dosis-Wirkungs-Beziehungen ist erforderlich. Darüber hinaus wird bei der Berücksichtigung nicht-chemischer Stressoren auch eine geeignete Metrik oder Reihe von Metriken zur Risikocharakterisierung benötigt. Die Forschung zur kumulativen Risikobewertung wird von der Koordinierung von Informationen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen profitieren, darunter beispielsweise Toxikologie, Epidemiologie, Ernährungswissenschaften, Neurotoxikologie und Sozialwissenschaften.
Lewis et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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