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Die Überschneidung in der Definition und Präsentation zwischen posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) hat Fragen über die Beziehung dieser Störungen aufgeworfen. Sind sie separate Störungen, Varianten derselben Störung oder komorbide Zustände? Die vorliegende Studie untersuchte ätiologische Variablen und aktuelles Funktionieren zwischen zwei Gruppen von ambulanten Frauen mit einer Vorgeschichte von sexuellem Missbrauch in der Kindheit: jene mit nur PTBS (N = 45) und jene mit PTBS und BPS (N = 26). Die Gruppen unterschieden sich nicht in der Schwere, Häufigkeit oder Anzahl der Täter ihres sexuellen Missbrauchs in der Kindheit, noch ob der Täter ein Familienmitglied war oder nicht. Die zusätzliche Diagnose von BPS war mit einem früheren Beginn des Missbrauchs und signifikant höheren Raten körperlicher und verbaler Misshandlung durch die Mutter verbunden. Schwere und Häufigkeit von PTBS-Symptomen wurden nicht von der BPS-Diagnose beeinflusst, was darauf hindeutet, dass die Persönlichkeitsstörung und PTBS unabhängige Symptombilder sind. Die Gruppe PTBS+BPS erzielte höhere Werte in mehreren anderen klinischen Maßnahmen, einschließlich Wut, Dissoziation, Angst und interpersonellen Problemen. Sie unterschieden sich nicht in ihrer Häufigkeit der Inanspruchnahme von psychischen Gesundheitsdiensten, neigten jedoch dazu, in ihrer Behandlung weniger compliant zu sein. Diese und andere Ergebnisse werden diskutiert und die Implikationen für die Behandlung werden berücksichtigt.
Heffernan et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.