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Diabetes mellitus und verwandte Störungen tragen weltweit erheblich zu Morbidität und Mortalität bei. Trotz der Fortschritte in den aktuellen therapeutischen Methoden ist eine Weiterentwicklung der antidiabetischen Therapien notwendig. Es ist bekannt, dass mitochondriale Dysfunktion an der Entwicklung von Diabetes beteiligt ist. Darüber hinaus wurden spezifische Typen von mitochondrialem Diabetes entdeckt, wie MIDD (maternell vererbter Diabetes und Taubheit) und DAD (Diabetes und Taubheit). Erblich bedingte mitochondriale Erkrankungen werden durch bestimmte Mutationen in der mitochondrialen DNA (mtDNA) verursacht, die für einen wesentlichen Teil der mitochondrialen Proteine und mitochondrialen tRNA kodiert, die für die mitochondriale Proteinsynthese erforderlich sind. Die Untersuchung von mtDNA-Mutationen ist herausfordernd, da der pathogenetische Phänotyp, der mit solchen Mutationen verbunden ist, vom Niveau der Heteroplasmie (Anteil der mtDNA-Kopien mit der Mutation) abhängt und gewebespezifisch sein kann. Dennoch haben moderne Sequenzierungsmethoden es ermöglicht, eine Reihe von mtDNA-Mutationen zu beschreiben und zu charakterisieren, die mit menschlichen Erkrankungen verbunden sind, und die Liste wächst ständig. In diesem Überblick stellen wir eine Liste von mtDNA-Mutationen vor, die mit Diabetes und verwandten Störungen assoziiert sind, und diskutieren die Mechanismen ihrer Beteiligung an der Entwicklung der Pathologie.
Dabravolski et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.
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