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ZIELSETZUNG: Die zunehmend hohen Werte von Übergewicht und Adipositas in der Belegschaft sind mit einer versteckten Kostenbelastung aufgrund von Produktivitätsverlusten verbunden. Diese Studie untersucht das Ausmaß der indirekten Kosten von Übergewicht und Adipositas. METHODEN: Es wurde eine systematische Suche in acht elektronischen Datenbanken (PubMed, Cochrane Library, Web of Science Core Collection, PsychInfo, Cinahl, EconLit und ClinicalTrial.gov) durchgeführt. Zusätzliche Studien wurden aus den Referenzlisten von Originalstudien und Übersichtsarbeiten hinzugefügt. Studien waren teilnahmeberechtigt, wenn sie zwischen Januar 2000 und Juni 2017 veröffentlicht wurden und monetäre Schätzungen der indirekten Kosten von Übergewicht und Adipositas enthielten. Die Autoren überprüften die Studien unabhängig und bewerteten deren Qualität. ERGEBNISSE: Von den 3626 Suchergebnissen erfüllten 50 Studien die Einschlusskriterien. Eine narrative Synthese der überprüften Studien offenbarte erhebliche Kosten durch Produktionsverluste bei Arbeitnehmern mit Adipositas. Besonders Fehlzeiten und Präsenzfehler tragen zu hohen indirekten Kosten bei. Die Methoden und Ergebnisse variieren jedoch erheblich, insbesondere hinsichtlich der Kosten von Übergewicht, die in drei Studien sogar mit geringeren indirekten Kosten als normales Gewicht verbunden waren. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Beweise bestätigen überwiegend erhebliche kurzfristige und langfristige indirekte Kosten von Übergewicht und Adipositas in Abwesenheit effektiver maßgeschneiderter Präventionsprogramme und demonstrieren somit das Ausmaß der Belastung durch Adipositas über den Gesundheitssektor hinaus.
Goettler et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.