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Die Hamilton Rating Scale for Depression (HDRS) ist zur Standardbeobachtungsskala für Depressionen geworden, doch es liegen keine ausreichenden Daten aus Normalstichproben vor. Die vorliegende Studie wurde in Norditalien durchgeführt. Die Ziele waren 1) die Bewertungen bei Normalpersonen zu untersuchen und 2) die Validität der Skala in der unterschiedlichen Sprache und Kultur zu prüfen. Die Skala wurde bei 40 Normalpersonen und 40 Depressiven, die übereinstimmten, angewendet. Zwei Selbstbewertungsskalen für Depressionen wurden administriert: der Symptomrating-Test und der Symptomfragebogen. Die Ergebnisse zeigen, dass die HDRS ein gültiges Maß ist, da sie empfindlich zwischen depressiven Patienten und Normalpersonen unterscheiden kann. Die Ergebnisse unterstützen Hamiltons Ansicht, dass nur die ersten 17 Items der Skala geeignet sind, um den Score zu berechnen. Die Verwendung von Selbstbewertungsskalen lieferte zusätzliche Informationen. Die Fehlklassifikationsrate des Symptomrating-Tests war ähnlich der der HDRS. Die kombinierte Verwendung der Forschungsdiagnosekriterien (RDC) und der HDRS scheint zuverlässiger für die Auswahl depressiver Patienten zur Forschung zu sein als nur die RDC.
Fava et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.