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In diesem Artikel untersuchen Howard Wainer und Linda Steinberg geschlechtsspezifische Unterschiede in den Punktzahlen im Mathematikteil des Scholastic Aptitude Test (SAT-M), indem sie die SAT-M-Punktzahlen von Männern und Frauen vergleichen, die in ähnlichen Mathematikkursen im ersten Studienjahr abgeschnitten haben. Die Autoren verglichen fast 47.000 Männer und Frauen hinsichtlich der Art des belegten Mathematikkurses und der erhaltenen Note und fanden heraus, dass Frauen im Durchschnitt etwa 33 SAT-Punkte niedriger als Männer erzielt hatten, die denselben Kurs belegt und dieselbe Note erhalten hatten. Anschließend analysierten die Autoren dieselben Daten mittels prospektiver Regressionsanalyse und fanden leicht größere Geschlechterunterschiede in dieselbe Richtung. Obwohl die Daten keine Schlussfolgerungen über die Ursachen dieser Unterschiede in den SAT-M-Punktzahlen zulassen, liefern sie doch Belege für geschlechtsspezifische Unterschiede in der Validität des SAT-M als Prädiktor für die Mathematikleistung im Studium. Die Autoren schließen mit einer Diskussion darüber, wie Bildungsanbieter auf mögliche Ungleichheiten in den Testergebnissen reagieren könnten.
Wainer et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.