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Das Management von marine Ökosystemen erfordert räumliche Informationen über aktuelle Einflüsse. In mehreren marinen Regionen, einschließlich des Mittelmeers und des Schwarzen Meeres, bieten rechtliche Vorgaben und Vereinbarungen zur Umsetzung eines ökosystembasierten Managements und räumlicher Pläne neue Chancen, um Nutzung und Schutz der marine Ökosysteme ins Gleichgewicht zu bringen. Analysen der Intensität und Verteilung kumulativer Auswirkungen menschlicher Aktivitäten, die direkt mit den ökologischen Zielen dieser politischen Bemühungen verbunden sind, werden dringend benötigt. Die Quantifizierung und Kartierung der kumulierten Auswirkungen von 22 Treibern auf 17 marine Ökosysteme zeigt, dass 20 % des gesamten Beckens und 60-99 % der Hoheitsgewässer der EU-Mitgliedstaaten stark betroffen sind, wobei hohe menschliche Einflüsse in allen Ecorregionen und Hoheitsgewässern auftreten. Weniger als 1 % dieser Regionen sind relativ unbeeinflusst. Diese hohe Auswirkung resultiert aus mehreren Treibern und nicht aus einer einzelnen Nutzung oder Belastung, wobei klimatische Treiber (steigende Temperaturen und UV-Strahlung sowie Versauerung), Demersal-Fischerei, Schiffsverkehr und in Küstengebieten Verschmutzung durch Land einen Großteil der kumulierten Auswirkungen ausmachen. Diese Ergebnisse zeigen, dass ein koordiniertes Management von Schlüsselbereichen und -aktivitäten den Zustand dieser marine Ökosysteme erheblich verbessern könnte.
Micheli et al. (2013) haben diese Frage untersucht.
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