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Wir haben die Technik der experimentellen Wundbildung bei konfluente Monolayer normaler Fibroblasten verwendet, um im Wesentlichen unidirektionale und synchrone Zellbewegung am Wundrand zu induzieren. Der intrazelluläre Standort des Golgi-Apparats und des Mikrotubuli-organisierenden Zentrums wurde durch doppelte indirekte Immunfluoreszenz-Mikroskopie bestimmt, wobei spezifische Antikörper für die Membranen des Golgi-Apparats und spezifische Antikörper für Tubulin verwendet wurden. In Zellen am Wundrand befanden sich der immunmarkierte Golgi-Apparat und das Mikrotubuli-organisierende Zentrum in enger Nähe zueinander und waren überwiegend vor dem Zellkern gerichtet, der der Wunde zugewandt war. In denselben Kulturen in Zellen, die von der Wunde entfernt waren, waren die beiden Organellen ebenfalls koordiniert angeordnet; sie waren jedoch zufällig in Bezug auf den Wundrand orientiert. Diese Reorientierung der beiden Organellen in Zellen am Wundrand war bereits innerhalb von Minuten nach der Wundbildung offensichtlich und hielt an, während die Zellvergrößerung anschließend in die Wunde erfolgte. Diese Ergebnisse legen nahe, dass sowohl der Golgi-Apparat als auch das Mikrotubuli-organisierende Zentrum möglicherweise an der Steuerung der Zellbewegung beteiligt sind. Die möglichen Mechanismen, die dabei eine Rolle spielen, werden im Licht früherer Hypothesen und experimenteller Belege zur Zellmotilität diskutiert.
Kupfer et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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