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Forscher haben angenommen, dass ein niedriges Selbstwertgefühl Abweichung vorhersagt, aber empirische Ergebnisse waren gemischt. Dieser Artikel stützt sich auf aktuelle theoretische Entwicklungen bezüglich der Kontingenzen des Selbstwerts, um die Beziehung zwischen Selbstwertgefühl und Abweichung zu klären. Es wurde vorhergesagt, dass das Niveau des Selbstwertgefühls nur dann mit Abweichung in Beziehung steht, wenn das Selbstwertgefühl nicht von der Arbeitsleistung abhängt. In diesem Sinne ist das kontingente Selbstwertgefühl eine Randbedingung für die Vorhersagen der Theorie zur Selbstkonsistenz/Verhaltensplastizität. Anhand von Multiquellen-Daten, die von 123 Mitarbeitern über 6 Monate gesammelt wurden, untersuchten die Autoren die Interaktion zwischen dem Niveau (hoch/niedrig) und der Art (kontingent/nicht kontingent) des Selbstwertgefühls bei der Vorhersage von abweichendem Verhalten am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse unterstützen die hypothesisierten moderierenden Effekte des kontingenten Selbstwertgefühls; die Implikationen für Theorien des Selbstwertgefühls werden diskutiert.
Ferris et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.