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Vereinfachte Bandmodelle werden für Methan (CH4) und Stickstoffdioxid (N2O) Bänder im langwelligen Strahlungsspektrum entwickelt. Die Bandmodelle werden dann in einem Strahlungsmodell eingesetzt, um die saisonal und latitudinal variierenden Beiträge von CH4 und N2O zum Strahlungsenergiehaushalt des Erde-Troposphäre-Systems zu berechnen. Aus den Berechnungen des Energiehaushalts wird geschlossen, dass die langwellige Opazität (d.h. der sogenannte „Treibhauseffekt“) aufgrund der gegenwärtig beobachteten Konzentrationen von CH4 und N2O nahezu 2 K zur hemisphärischen mittleren Oberflächentemperatur beitragen, mit möglicherweise größeren Beiträgen zu den polaren Oberflächentemperaturen. Das Papier diskutiert auch die stratosphärischen Effekte von CH4 und N2O und untersucht die Empfindlichkeit des stratosphärischen Strahlungsenergiehaushalts gegenüber großen Erhöhungen von CH4 und N2O.
Donner et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.