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Zweck: Es wurde gezeigt, dass Schwellenwertschätzungen unter etwa 20 dB nur wenig Einfluss auf die Fähigkeit haben, die Gesichtsfeldprogression bei Glaukom zu erkennen. Wir wollten die Stimulusgröße V mit der Stimulusgröße III in Bereichen visueller Schäden vergleichen, um diese Ergebnisse zu bestätigen durch (1) einen anderen Datensatz, (2) verschiedene Techniken der Progressionsanalyse und (3) eine Analyse zur Bewertung des Einflusses der Zensur auf die mittlere Abweichung (MD). Methoden: In der Iowa-Variabilitätsstudie in der Perimetrie wurden 120 Glaukompatienten alle 6 Monate über 4 Jahre mit Größe III SITA Standard und Größe V Full Threshold getestet. Die Progression wurde mit drei komplementären Techniken bestimmt: punktweise lineare Regression (PLR), Permutation von PLR und lineare Regression des MD-Index. Alle Analysen wurden auf "zensierten" Datensätzen wiederholt, bei denen Schwellenwertschätzungen unter einem bestimmten Schwellenwert auf den Schwellenwert gesetzt wurden. Ergebnisse: Unsere Analysen bestätigten frühere Beobachtungen, dass Schwellenwertschätzungen unter 20 dB viel weniger zur Gesichtsfeldprogression beitragen als Schätzungen über diesem Bereich. Diese Ergebnisse waren bei den Stimulusgrößen III und V weitgehend ähnlich. Schlussfolgerungen: Die Zensur von Schwellenwerten < 20 dB hat relativ wenig Einfluss auf die Raten der Gesichtsfeldprogression bei Patienten mit mildem bis moderatem Glaukom. Größe V, die eine niedrigere Wiederholvariabilität aufweist, schneidet mindestens genauso gut ab wie Größe III bei der longitudinalen Glaukomprogressionsanalyse und scheint einen größeren nützlichen dynamischen Bereich zu haben, da die obere Empfindlichkeitsgrenze höher ist.
Wall et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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