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Hintergrund: Sprach- und Sprachstörungen im Kindesalter haben das Potenzial, jeden Aspekt des täglichen Lebens eines Kindes zu beeinflussen und können möglicherweise langfristig negative Auswirkungen haben. Ziel: Diese Scoping-Überprüfung zielt darauf ab, die vorhandenen Beweise zu sammeln, um die langfristigen Auswirkungen von Sprach- und Sprachstörungen im Kindesalter zu identifizieren. Methoden: Eine systematische Suche in speechBITE, ERIC (Education Resources Information Center), Linguistics and Language Behaviour Abstracts, PubMed, MEDLINE, PsycINFO, SocINDEX und der Cochrane Library wurde durchgeführt. Peer-reviewed Veröffentlichungen in englischer Sprache, die über die langfristigen (2+ Jahre) Ergebnisse von Individuen mit einer Kindheitshistorie von Sprach- oder Sprachstörungen berichteten, wurden eingeschlossen. Die Daten wurden extrahiert und die Studienqualität unter Verwendung einer modifizierten Newcastle–Ottawa-Skala bewertet. Ergebnisse: Einundfünfzig Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Diese Studien berichteten von gemischten Ergebnissen, von denen die häufigsten suboptimale psychische Gesundheit, soziale und akademische Ergebnisse für Personen mit einer Historie von Sprach- oder Sprachstörungen waren. Wir fanden eine Assoziation zwischen Sprach- oder Sprachstörungen im Kindesalter und psychiatrischen Behinderungen, Verhaltensproblemen, niedrigerem sozioökonomischem Status, Beziehungs- und Lebensschwierigkeiten sowie schlechteren akademischen Leistungen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Schlussfolgerung: Personen mit einer Historie von Sprach- oder Sprachstörungen im Kindesalter könnten langfristig Schwierigkeiten in der psychischen Gesundheit, im sozialen Wohlbefinden und in akademischen Ergebnissen erleben.
Langbecker et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.